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Buntes Konzertprogramm mit dem NBJBO in Selb und Neustadt an der Aisch

Von Britta Soens

Von Friedrich Guldas Cellokonzert, über kubanische Klänge in Gershwins „Cuban Overture“, traditionelle Blasmusik im Marsch „Per aspera ad astra“ von Ernst Urbach bis hin zu schreibmaschinenspielenden Sekretärinnen im „Typewriter“ von Leroy Anderson – das Nordbayerische Jugendblasorchester unter der Leitung von Bundesdirigent Ernst Oestreicher wartete bei seinen beiden Abschlusskonzerten in Selb und Neustadt an der Aisch mit einer gelungenen Mischung für Augen und Ohren auf.

Nachdem das junge Orchester während der jährlichen Arbeitsphase Ende August/Anfang September gemeinsam mit Reinhard Kiendl und seinem Team des Bayerischen Rundfunks den zweiten Teil der Jubiläums-CD aufgenommen hatte, stand nun der nächste große Programmpunkt des Jahres 2017 vor der Tür. Am 23. September gastierte das NBJBO anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Spielmanns- und Fanfarenzuges Selb im dortigen Rosenthal-Theater, am 24. September lud es zu einer Matinée in Neustadt an der Aisch. Das Publikum wurde beide Male mit einem vielseitigen Querschnitt durch die Blasorchesterliteratur überrascht. Highlight der Darbietungen war sicherlich das Konzert für Violoncello und Blasorchester des österreichischen Komponisten Friedrich Gulda, für das Ingmar Escher als Solist gewonnen werden konnte. In fünf Sätzen präsentierte er die unterschiedlichsten Stile auf seinem Instrument: Von Rock, über Jazz, Klassik und traditionellen Blaskapellenklänge war alles dabei. Abgerundet wurde das übrige Programm unter anderem durch die Komposition „Vita pro musica“ von Thiemo Kraas, die eigens für den Bundesdirigenten des Nordbayerischen Musikbundes geschrieben wurde, eine Suite aus Leroy Andersons Unterhaltungsmusik, den Militärmarsch „Zum Städtel hinaus“ von Georg Meissner sowie die furiose Musik der irischen Tanzshow „Riverdance“ (Bill Whelan). 


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